Samstag, 13. Februar 2016

Der Bäcker

Kein Handwerk ist so wichtig, wie das Bäckerhandwerk. Denn neben Brezeln, Kuchen und anderem leckerem Naschwerk sorgt es für unser täglich Brot.


Brot ist das älteste z u b e r e i t e t e Nahrungsmittel. Früher wurde es nur für den häuslichen Bedarf gebacken. Backstuben gab nur in Klöstern oder Gutshöfen. Mit dem Aufkommen der Dörfer wächst der Brotbedarf stetig und somit auch die Zahl der Bäcker.

Mittlerweile unterscheidet man zwischen dem Schwarzbäcker, der Roggen- und halbweiße Brote herstellt, und dem Weißbäcker, der alle Sorten von Hefe- und Milchbrotwaren sowie Kuchen anfertigt.
Mancherorts findet man „Lebküchner und Pfefferküchler“, während sich anderswo beispielsweise die Bäcker von Schiffszwieback als „Hartbäcker“ bezeichnen.

Der Beruf des Bäckers ist strapaziös. Die Arbeitszeit beginnt mit dem Aufgehen der Sonne, das lange Stehen am selben Fleck ist anstrengend, die Hitze meist unerträglich und der Mehlstaub macht das Luftholen zur Qual.

Die bekanntesten Backstuben in Württemberg haben wir ausfindig gemacht:
Elfe's Knusperhäuschen in Zollern

Fürstliche Backstube Waldenburg in Esslingen

Landgut Moringen - Di's Brezelstube in Reutlingen

Die Mühlenbäckerei ~ Valeas und Xemides Zuhause in Heilbronn
Viele Wirtshäuser beziehen ihr Brot vom Bäcker ihres Vertrauens, damit sie es zur Speise reichen können. Frisch serviert mit Butter oder hart und trocken gestippt in Suppe. Wie auch immer, Brot ist unverzichtbar. Ein Hoch auf dieses Handwerk!

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Mit diesem Artikel beenden wir die Rubrik "Das goldene Handwerk", in der wir über die regionalen Berufe in Württemberg berichteten. Wir danken für die Zuschriften!