Brot ist das älteste z u b e r e i t e t e Nahrungsmittel. Früher wurde es nur für den häuslichen Bedarf gebacken. Backstuben gab nur in Klöstern oder Gutshöfen. Mit dem Aufkommen der Dörfer wächst der Brotbedarf stetig und somit auch die Zahl der Bäcker.
Mittlerweile unterscheidet man zwischen dem Schwarzbäcker, der Roggen- und halbweiße Brote herstellt, und dem Weißbäcker, der alle Sorten von Hefe- und Milchbrotwaren sowie Kuchen anfertigt.
Mancherorts findet man „Lebküchner und Pfefferküchler“, während sich anderswo beispielsweise die Bäcker von Schiffszwieback als „Hartbäcker“ bezeichnen.
Der Beruf des Bäckers ist strapaziös. Die Arbeitszeit beginnt mit dem Aufgehen der Sonne, das lange Stehen am selben Fleck ist anstrengend, die Hitze meist unerträglich und der Mehlstaub macht das Luftholen zur Qual.
Die bekanntesten Backstuben in Württemberg haben wir ausfindig gemacht:
Elfe's Knusperhäuschen in ZollernViele Wirtshäuser beziehen ihr Brot vom Bäcker ihres Vertrauens, damit sie es zur Speise reichen können. Frisch serviert mit Butter oder hart und trocken gestippt in Suppe. Wie auch immer, Brot ist unverzichtbar. Ein Hoch auf dieses Handwerk!
Fürstliche Backstube Waldenburg in Esslingen
Landgut Moringen - Di's Brezelstube in Reutlingen
Die Mühlenbäckerei ~ Valeas und Xemides Zuhause in Heilbronn
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Mit diesem Artikel beenden wir die Rubrik "Das goldene Handwerk", in der wir über die regionalen Berufe in Württemberg berichteten. Wir danken für die Zuschriften!
