Freitag, 20. Mai 2016
Sommerpause
Mit diesem letzten Artikel der Rubrik Menschen in Württemberg geht das beliebte Wischblatt in die Sommerpause. Pünktlich in zwei Monaten melden wir uns wieder. Bis dahin wünscht die Redaktion eine schöne Zeit! Johann, der G-Punkt, und die rasende Rosa.
Nadua_de_contarini aus Reutlingen
Heute stellen wir eine Bürgerin Reutlingens vor, die so manch einem vielleicht schon einmal begegnet ist, zu dunkler Stunde, an dunklen Orten.
Johann: Wer und woher seid Ihr?
Nadua_de_contarini: Witzig mich zu fragen, wer ich bin, wenn ich bereits mit Namen angesprochen werde, aber nun gut.
Nadua de Contarini, die schwarze Füchsin, La Volpa Nera...wäre dann wohl die richtige Antwort.
Ein von venezianischem Feuer durchzogenes Räuberblut geboren in Venedig, wie ich aus den Briefen und Testamenten meines grösseren schon verstorbenen Bruders Gwathmegil erfuhr, nach seinem Ableben.
Bei einem Raubzug vor einigen Sommern fand ich meinen anderen grossen Bruder Kurun de Contarini, als ich sein Schwert bewunderte, weil das eben nicht immer ausgeht, wie gewünscht. Aus armen Verhältnissen, der Erzeuger ein Drecksack wie er im Buche steht, der nur Unglück über alle brachte, die Tochter, die nie sein sollte und nur durch den Bruder Gwathmegil überlebte, bis man uns trennte. Was ein Mädchen, ein sehr junges Mädchen allein auf den Strassen einsteckt, muss ich wohl keinem erklären.
Wohnort: Wo der Wind weht..einer meiner Unterschlüpfe ist leicht zu finden in Reutlingen..~Die Rosa Nera~..ansonsten wohl auf allen Strassen des Reiches.
Alter: um die 20 rum...man fragt doch kein Weib wie alt es ist..
Johann: Habt ihr immer schon dort gelebt, wo ihr jetzt lebt? Falls nein, wo habt ihr gelebt und warum seid ihr umgezogen?
Nadua_de_contarini: Nein habe ich nicht oder eben doch..wenn man bedenkt das mein wahres Zuhause die Strassen, der Wald sind und eben da ist, wo der Wind weht. Warum so viele Umzüge erfolgt sind, ja das hat schon manchen traurig gemacht, wie ich weiss, einfach weil mein Wesen von Wind und Feuer bestimmt sind und ich den Wind und die Weite brauche, daher ist es auch nie sicher, ob man mich da antreffen kann, wo meine Rosa Nera steht.
Johann: Wie verbringt Ihr Eure Zeit?
Nadua_de_contarini: Meistens damit Freunden zu helfen, mehr gebend als nehmend. Gelegentlich mit einer Gabe zum Finden und Sammeln, aber auch das nur wenn nicht wichtigeres ansteht, was in meinem Falle für jene Dasein ist, die mein Vertrauen erlangt haben und vor allem sehr oft dem Wind folgend.
Johann: Was ist das schöne an Eurem Heimatort, was stört oder fehlt?
Nadua_de_contarini: Puhh...Venedig? Alles...der Zauber am Karneval..die Kanäle...
Reutlingen...mmh...die ~Rosa Nera~, Freunde...der See...Zusammenhalt, Toleranz einem jeden seinen Platz zu lassen und nicht wegen jedem kleinen Bisschen in Kleinkriege zu verfallen, Neid, Misgunst, sich über Fremde das Maul zu zerreissen..aber wie gesagt wenn man immer wieder Mal mit einem Lächeln es versucht wenns hart auf hart kommt scheint es zu funktionieren irgendwie..aber ich würde es nicht mit Heimat benennen..meine Heimat ist da wo man mich nimmt, wie ich bin, wo der Wind weht, wo man mich mag um meinetwillen und nicht hetzt oder Gerüchten Vorrang einräumt
Das schlimmste ist die Zeit der Wahlen..die Marktschreier und wie jeder jeden zerfleischt..aber gut das findet man im ganzen Reich..nichts und niemand scheint mehr um ehrliche Worte bemüht..um Toleranz anderen auch ihren Platz zu lassen..im Grunde besteht das ganze Reich aus Lügen Intrigen und Verrat mit allen Mitteln. Aber wie gesagt, einen festen Heimatort besitze ich eh nicht.
Johann: Habt ihr eine schöne Geschichte für uns? Etwas, an was ihr Euch immer erinnern werdet?
Nadua_de_contarini: Jede Menge...aber die erfährt man am besten bei den seid 1458 traditionellen Geschichtenabenden in der Rosa Nera oder wenn wem sowas wichtig ist, kann er mich suchen, finden und selber schauen. Ich verliere einfach nicht gern Worte über mich, das können andere eh besser und da kann jeder schön selber sich ein Urteil bilden oder einfach den Gerüchten glauben schenken..das überlasse ich jetzt mal einem jeden selbst...sonst muss man da wohl der Neugier folgen..wissen eh ja in diesen Tagen alle anderen besser als man selbst..ja diese Worte sind reiner Humor und man sollte drüber lächeln, so und nicht anders sind sie gemeint. Ich bin nicht einfach kein Wesen, das jetzt hier mit irgendetwas im Mittelpunkt stehen mag, also findet es selber raus.
Johann: Was gefällt Euch in Württemberg, was fehlt in Württemberg?
Nadua_de_contarini: Die Wälder, die Seen, Freunde, alte und neue, Bekanntschaften, die Märkte..das jeder Ort auf seine Weise anders ist, das sind die guten Seiten, Leben in all seinen Facetten.
Württemberg fehlt es gerade zur Zeit der Wahlen an Respekt, Toleranz, dem anderen mal was zu gönnen, Zusammenarbeit, die Marktschreier und das Gegifte ist immer gleich und immer gleich blamabel.
Vielen Dank an die schwarzfeuerige Füchsin, die uns einen kurzen Einblick in ihr Leben für unsere RubrikTiere suchen ein Zuhause Menschen in Württemberg gewährte.
Johann: Wer und woher seid Ihr?
Nadua_de_contarini: Witzig mich zu fragen, wer ich bin, wenn ich bereits mit Namen angesprochen werde, aber nun gut.
Nadua de Contarini, die schwarze Füchsin, La Volpa Nera...wäre dann wohl die richtige Antwort.
Ein von venezianischem Feuer durchzogenes Räuberblut geboren in Venedig, wie ich aus den Briefen und Testamenten meines grösseren schon verstorbenen Bruders Gwathmegil erfuhr, nach seinem Ableben.
Bei einem Raubzug vor einigen Sommern fand ich meinen anderen grossen Bruder Kurun de Contarini, als ich sein Schwert bewunderte, weil das eben nicht immer ausgeht, wie gewünscht. Aus armen Verhältnissen, der Erzeuger ein Drecksack wie er im Buche steht, der nur Unglück über alle brachte, die Tochter, die nie sein sollte und nur durch den Bruder Gwathmegil überlebte, bis man uns trennte. Was ein Mädchen, ein sehr junges Mädchen allein auf den Strassen einsteckt, muss ich wohl keinem erklären.
Wohnort: Wo der Wind weht..einer meiner Unterschlüpfe ist leicht zu finden in Reutlingen..~Die Rosa Nera~..ansonsten wohl auf allen Strassen des Reiches.
Alter: um die 20 rum...man fragt doch kein Weib wie alt es ist..
Johann: Habt ihr immer schon dort gelebt, wo ihr jetzt lebt? Falls nein, wo habt ihr gelebt und warum seid ihr umgezogen?
Nadua_de_contarini: Nein habe ich nicht oder eben doch..wenn man bedenkt das mein wahres Zuhause die Strassen, der Wald sind und eben da ist, wo der Wind weht. Warum so viele Umzüge erfolgt sind, ja das hat schon manchen traurig gemacht, wie ich weiss, einfach weil mein Wesen von Wind und Feuer bestimmt sind und ich den Wind und die Weite brauche, daher ist es auch nie sicher, ob man mich da antreffen kann, wo meine Rosa Nera steht.
Johann: Wie verbringt Ihr Eure Zeit?
Nadua_de_contarini: Meistens damit Freunden zu helfen, mehr gebend als nehmend. Gelegentlich mit einer Gabe zum Finden und Sammeln, aber auch das nur wenn nicht wichtigeres ansteht, was in meinem Falle für jene Dasein ist, die mein Vertrauen erlangt haben und vor allem sehr oft dem Wind folgend.
Johann: Was ist das schöne an Eurem Heimatort, was stört oder fehlt?
Nadua_de_contarini: Puhh...Venedig? Alles...der Zauber am Karneval..die Kanäle...
Reutlingen...mmh...die ~Rosa Nera~, Freunde...der See...Zusammenhalt, Toleranz einem jeden seinen Platz zu lassen und nicht wegen jedem kleinen Bisschen in Kleinkriege zu verfallen, Neid, Misgunst, sich über Fremde das Maul zu zerreissen..aber wie gesagt wenn man immer wieder Mal mit einem Lächeln es versucht wenns hart auf hart kommt scheint es zu funktionieren irgendwie..aber ich würde es nicht mit Heimat benennen..meine Heimat ist da wo man mich nimmt, wie ich bin, wo der Wind weht, wo man mich mag um meinetwillen und nicht hetzt oder Gerüchten Vorrang einräumt
Das schlimmste ist die Zeit der Wahlen..die Marktschreier und wie jeder jeden zerfleischt..aber gut das findet man im ganzen Reich..nichts und niemand scheint mehr um ehrliche Worte bemüht..um Toleranz anderen auch ihren Platz zu lassen..im Grunde besteht das ganze Reich aus Lügen Intrigen und Verrat mit allen Mitteln. Aber wie gesagt, einen festen Heimatort besitze ich eh nicht.
Johann: Habt ihr eine schöne Geschichte für uns? Etwas, an was ihr Euch immer erinnern werdet?
Nadua_de_contarini: Jede Menge...aber die erfährt man am besten bei den seid 1458 traditionellen Geschichtenabenden in der Rosa Nera oder wenn wem sowas wichtig ist, kann er mich suchen, finden und selber schauen. Ich verliere einfach nicht gern Worte über mich, das können andere eh besser und da kann jeder schön selber sich ein Urteil bilden oder einfach den Gerüchten glauben schenken..das überlasse ich jetzt mal einem jeden selbst...sonst muss man da wohl der Neugier folgen..wissen eh ja in diesen Tagen alle anderen besser als man selbst..ja diese Worte sind reiner Humor und man sollte drüber lächeln, so und nicht anders sind sie gemeint. Ich bin nicht einfach kein Wesen, das jetzt hier mit irgendetwas im Mittelpunkt stehen mag, also findet es selber raus.
Johann: Was gefällt Euch in Württemberg, was fehlt in Württemberg?
Nadua_de_contarini: Die Wälder, die Seen, Freunde, alte und neue, Bekanntschaften, die Märkte..das jeder Ort auf seine Weise anders ist, das sind die guten Seiten, Leben in all seinen Facetten.
Württemberg fehlt es gerade zur Zeit der Wahlen an Respekt, Toleranz, dem anderen mal was zu gönnen, Zusammenarbeit, die Marktschreier und das Gegifte ist immer gleich und immer gleich blamabel.
Vielen Dank an die schwarzfeuerige Füchsin, die uns einen kurzen Einblick in ihr Leben für unsere Rubrik
RoyALer Sieg
Die Wahl in den Mai ist entschieden, die RoyAL erhielt 66.9% der abgegebenen Stimmen (davor 39.5%) und konnte somit die Wahl eindeutig für sich entscheiden. Sie scheint sämtliche Wähler der W.E.I.N, die keine neue Liste aufstellte, übernommen zu haben. Der Grafenkandidat der RoyAL ist der in Württemberg recht unbekannte Xbeta aus Zollern.
Etwas, was sich als RoyAles Phänomen des lachenden Dritten herausstellen könnte, denn bereits einmal fuhr die RoyAL einen ähnlich hohen Sieg ein, als die Verte nicht antrat und der alleinige Gegner die W.E.I.N war.
Die Verte hat, wenn auch geringeren, Zuwachs verbucht, sie erhielt 33.1% der Stimmen (davor 25,9%), konnte aber keinen weiteren Ratssitz ergattern.
Der Rat sieht nach der Postenverhandlung so aus:
Regent: Xbeta
Wortführer: Blackrabbit
Kämmerer: Sualtim
HBV: Slaufa
Baumeister: Sugarcam
Richter: Lisana
Staatsanwalt: Jussi
Hauptmann: Janski89
OFR: Carlson
Marschall: Butterfly9
Leerposten: Galaresch, Kuno_vom_waldstein
Etwas, was sich als RoyAles Phänomen des lachenden Dritten herausstellen könnte, denn bereits einmal fuhr die RoyAL einen ähnlich hohen Sieg ein, als die Verte nicht antrat und der alleinige Gegner die W.E.I.N war.
Die Verte hat, wenn auch geringeren, Zuwachs verbucht, sie erhielt 33.1% der Stimmen (davor 25,9%), konnte aber keinen weiteren Ratssitz ergattern.
Der Rat sieht nach der Postenverhandlung so aus:
Regent: Xbeta
Wortführer: Blackrabbit
Kämmerer: Sualtim
HBV: Slaufa
Baumeister: Sugarcam
Richter: Lisana
Staatsanwalt: Jussi
Hauptmann: Janski89
OFR: Carlson
Marschall: Butterfly9
Leerposten: Galaresch, Kuno_vom_waldstein
Mittwoch, 18. Mai 2016
Dachs, Dackel, Drache & Co
Wer kennt das nicht? Die Tür vom Wirtshaus geht auf und herein kommt: Ein Huhn, ein Schaf, ein Schwein oder - unvergessen - ein zahmer Drache, der nach ein paar Flugrunden durch den Schankraum unter der Decke hing und schlief!
Gegen Huhn, Schaf und Schwein gäbe es nicht mal was auszusetzen, wenn sie denn für den Kochtopf wären. Aber weit gefehlt! Das ganze Viechzeug dient der Unterhaltung, sie sind treue Begleiter und von den Besitzern nicht wegzudenken.
Selbstverständlich sind auch Wölfe, Bären, Raben und Raubvögel aller Art im Angebot. Je schriller und exotischer, desto besser. Das Wischblatt überlegt sich diesem Trend anzuschließen.
Außergewöhnlich, wie wir sind, suchen wir eine besondere Züchtung. Etwas, das äußerst praktikable Eigenschaften hat, alle Bedürfnisse befriedigt und allen Ansprüchen genügt.
Gibts nicht? Aber natürlich! Sobald Johann eine passende rosa Schleife gefunden hat, wird das Tierchen ausgeführt und jeder darf staunen.
Im Wirthaus. Wenn die Tür auf geht.
Gegen Huhn, Schaf und Schwein gäbe es nicht mal was auszusetzen, wenn sie denn für den Kochtopf wären. Aber weit gefehlt! Das ganze Viechzeug dient der Unterhaltung, sie sind treue Begleiter und von den Besitzern nicht wegzudenken.
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| Eierlegende Wollmilchsau |
Außergewöhnlich, wie wir sind, suchen wir eine besondere Züchtung. Etwas, das äußerst praktikable Eigenschaften hat, alle Bedürfnisse befriedigt und allen Ansprüchen genügt.
Gibts nicht? Aber natürlich! Sobald Johann eine passende rosa Schleife gefunden hat, wird das Tierchen ausgeführt und jeder darf staunen.
Im Wirthaus. Wenn die Tür auf geht.
Allerley Schlemmerey
Heute: Maiglöckchensuppe Bärlauchsuppe
Da uns viele Zuschriften mit der Bitte um ein passendes Suppenrezept erreichten, hat die Redaktion keine Mühe gespart und eine sehr delikate Rezeptur ausfindig gemacht. Wir gehen natürlich davon aus, dass sich die hohe Nachfrage auf die bekömmliche Variante bezieht. Nicht, dass im Wonnemonat Mai die Giftmordrate Württembergs in die Höhe schnellt.

Gebraucht werden diese Zutaten:
150 Gramm frischer Bärlauch (!)
2 Esslöffel gutes Öl oder Butter
1 kleine Zwiebel
1 Liter Gemüsebrühe
1 Zehntel Liter Sahne
Pfeffer und Salz
Die Zwiebel schälen und in einer Pfanne mit Öl oder Butter anschwitzen, bis sie glasig ist. Die Brühe aufgießen und den Bärlauch beifügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und langsam köcheln lassen.
Die Suppe pürieren und zum Schluss die Sahne unterheben. Wohl bekomms!
Da uns viele Zuschriften mit der Bitte um ein passendes Suppenrezept erreichten, hat die Redaktion keine Mühe gespart und eine sehr delikate Rezeptur ausfindig gemacht. Wir gehen natürlich davon aus, dass sich die hohe Nachfrage auf die bekömmliche Variante bezieht. Nicht, dass im Wonnemonat Mai die Giftmordrate Württembergs in die Höhe schnellt.

Gebraucht werden diese Zutaten:
150 Gramm frischer Bärlauch (!)
2 Esslöffel gutes Öl oder Butter
1 kleine Zwiebel
1 Liter Gemüsebrühe
1 Zehntel Liter Sahne
Pfeffer und Salz
Die Zwiebel schälen und in einer Pfanne mit Öl oder Butter anschwitzen, bis sie glasig ist. Die Brühe aufgießen und den Bärlauch beifügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und langsam köcheln lassen.
Die Suppe pürieren und zum Schluss die Sahne unterheben. Wohl bekomms!
Dienstag, 17. Mai 2016
Montag, 16. Mai 2016
Die frivole Köchin
Dass es am Herd heiß hergehen kann, weiß ein jedes Kind. Nicht für Kinderohren bestimmt ist, was uns die drei Küchenbuben aus der Stuttgarter Schlossküche berichten. "Der Graf ward nicht zugegen", heißt es weiterhin. Wen wundert es also, kennt man doch die alte Weisheit: Ist der Kater aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch!
In diesem Fall tanzte die Köchin und bescherte manch' Knecht einen roten Kopf.
In diesem Fall tanzte die Köchin und bescherte manch' Knecht einen roten Kopf.
Die Köchin sprach zum Koch: "Ich hab ein großes Loch
gesehen hier im Haus, darin wohnt bestimme eine Maus."
Maus im Haus, Maus im Haus, die Maus die muss hinaus.
Da schrie der Koch: "Oh wei, mir fehlt seit gestern ein Ei
aus meinem Küchenschrank, das ärgert mich noch krank."
Maus im Haus, Maus im Haus, die Maus die muss hinaus.
Die Köchin sprach zum Koch: "Ich zeig dir mal das Loch.
Komm vor mal mit 'nem Stiel, dann kriegt das Tier zu viel."
Maus im Haus, Maus im Haus, die Maus die muss hinaus.
Die Köchin sprach zum Koch: "Spritz doch mal rein ins Loch
mit einem Wasserschlauch. Dann ärgert sie sich auch."
Maus im Haus, Maus im Haus, die Maus die muss hinaus.
Die Köchin sprach zum Koch: "Guck doch mal rein ins Loch.
Vielleicht packst Du den Schwanz, dann zieh so fest Du kannst."
Maus im Haus, Maus im Haus, die Maus die muss hinaus.
Die Köchin sprach zum Koch: "Wie lange kannst Du noch?"
"Ich mach noch lang nicht schlapp, nicht eher bis ich sie hab."
Maus im Haus, Maus im Haus, die Maus die muss hinaus.
Die Köchin sprach zum Koch: "Geh weg jetzt von dem Loch.
Geh hin zu Deinem Herd. Du bist am Loch, du bist am Loch,
am Mauseloch nichts wert! Du bist am Loch, du bist am Loch,
am Mauseloch nichts wert!"
Sonntag, 15. Mai 2016
Maiglöckchensuppe
Kein Rezept für die normale Küche ist die Kochanleitung für eine herzhafte, aber unbekömmliche Maiglöckchensuppe. Denn die isst man nur ein Mal! Danach kann man sich selbige Zutat von unten angucken.
Großartige Kenntnisse aus der Giftküche sind aber nicht erforderlich. Opfer einer Maiglöckchensuppe wird man nämlich unverhofft oft. Aus Unachtsamkeit oder aus Unwissenheit. Zum Verwechseln ähnlich sind den wohlriechenden, weißen, gern gepflückten Frühlingsblühern der heimische Bärlauch und die Herbstzeitlose.
Großartige Kenntnisse aus der Giftküche sind aber nicht erforderlich. Opfer einer Maiglöckchensuppe wird man nämlich unverhofft oft. Aus Unachtsamkeit oder aus Unwissenheit. Zum Verwechseln ähnlich sind den wohlriechenden, weißen, gern gepflückten Frühlingsblühern der heimische Bärlauch und die Herbstzeitlose.
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| Vorsicht vor dem Verzehr - Verwechslungsgefahr! |
- Bärlauch: Die Pflanze hat weiche Blätter, die eher nach unten hängen. Die Blattunterseite ist matt und versprüht einen starken Knoblauchduft. Sie wächst typischerweise im Wald, wo es schön feucht ist (gern in der Nähe eines Bachs)
- Herbstzeitlose: Die Blätter sind steifer als Bärlauch, eher glänzend. Es wachsen mehrere Blätter aus einem Stiel. Sie stehen mehr nach oben und haben kein Duft. Meist schon früh treibt eine Knospe in der Mitte. Der Standort ist normalerweise in der Wiese
- Maiglöckchen: Diese Planze hat auch steifere Blätter, die aufrecht stehen. Die Blattunterseite ist glänzend. Es kommen immer zwei Blätter aus einem Stiel, die geruchlos sind. Der Standort ist das Tückische: Sie gesellt sich gelegentlich zum bekömmlichen Bärlauch und ist daher nicht nur in Wiesen, sondern (auch) im Wald zu finden
Montag, 9. Mai 2016
Die FELD
Im uns bekannten Bayern liegt die wohl älteste Redaktion lokaler Zeitungen. Die Freisinger FELD (Freisinger Einzigstes Logisches Druckerzeugnis) berichtet seit August 1457 über Wichtiges und Unwichtiges und übers Wetter. Auch die Provinz Württemberg ist ihr den ein oder anderen Artikel wert. Hier eine Auswahl:
Um den begabten Zeichner beneiden wir die Redaktion. Um die lange Zeit auch, ist das Wischblatt doch erst fünf Jahre später in Druck gegangen. Ihren Witz und Biss mögen sich die Schreiberlinge bewahren und eins ist sicher: Wetter gibts immer! Uns Württemberg auch.
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| Im Oktober 1462 - die FELD demaskiert die Vögel |
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| Im April 1464 - die FELD erkennt die große Not ums Brot |
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| Im Mai 1464 - die FELD erklärt Württemberg |
Um den begabten Zeichner beneiden wir die Redaktion. Um die lange Zeit auch, ist das Wischblatt doch erst fünf Jahre später in Druck gegangen. Ihren Witz und Biss mögen sich die Schreiberlinge bewahren und eins ist sicher: Wetter gibts immer! Uns Württemberg auch.
Donnerstag, 5. Mai 2016
Frühlingserwachen
Nachdem Schlafmütze Jellena von Schnarchnase Janski im Rat abgelöst wurde, tut sich weiter nicht viel in Stuttgart. Im Schloss herrscht gähnende Leere, aber herrscht auch jemand?
Wurde noch bei den Postenverhandlungen auf die fehlende Erfahrung der einen und die nicht ausreichende Zeit der anderen Grafenkandidatin hingewiesen, muss man feststellen, dass der Regierende hinsichtlich dieser Dinge auch nicht glänzt.
Mit der ausgelebten Frühjahrsmüdigkeit oder dem anhaltenden Winterschlaf ist nun aber Schluss: Die Spatzen pfeifen wieder von den Dächern!
Genauer gesagt von den Türmen der hiesigen Rathäuser. War es in Reutlingen noch ein leises Zwitschern, kreischt der Schwarm in Rottweil ohrenbetäubend.
Ein jähes Erwachen für den Rat!
Andererseits: Es geht in die heiße Phase des Wahlkampfs. Da zeigt manch einer vogelartige Attribute und steppt wie ein Huhn auf der heißen Herdplatte. Kikeriki!
Wurde noch bei den Postenverhandlungen auf die fehlende Erfahrung der einen und die nicht ausreichende Zeit der anderen Grafenkandidatin hingewiesen, muss man feststellen, dass der Regierende hinsichtlich dieser Dinge auch nicht glänzt.
Mit der ausgelebten Frühjahrsmüdigkeit oder dem anhaltenden Winterschlaf ist nun aber Schluss: Die Spatzen pfeifen wieder von den Dächern!
Genauer gesagt von den Türmen der hiesigen Rathäuser. War es in Reutlingen noch ein leises Zwitschern, kreischt der Schwarm in Rottweil ohrenbetäubend.
Ein jähes Erwachen für den Rat!
Andererseits: Es geht in die heiße Phase des Wahlkampfs. Da zeigt manch einer vogelartige Attribute und steppt wie ein Huhn auf der heißen Herdplatte. Kikeriki!
Sonntag, 1. Mai 2016
Der 200. Artikel
Zweihundert Wischblätter waren für einen Haufen Mist da. Meinen die einen, die Scheißerchen unter uns. Für die anderen, unsere Stammleser, ist dieser Stapel eine Sammlung wertvoller Schriften.
Die Redaktion hat aus diesem Grunde gebundene Ausgaben gedruckt. Folgende Werke sind ab sofort zu haben:
Über Leserzuschriften freuen wir uns immer wieder. Sei es, um eine Hochzeit bekannt zu geben oder den unliebsamen Nachbarn anzuzeigen. Die Redaktion bedankt sich! Den neuesten Klatsch vom Hofe geben wir auch gerne in Druck.
Für das Württemberger Wischblatt: Johann, der G-Punkt, und die rasende Rosa.
Die Redaktion hat aus diesem Grunde gebundene Ausgaben gedruckt. Folgende Werke sind ab sofort zu haben:
Sowie die Jahresausgaben: 1462, 1463 und 1464.
Über Leserzuschriften freuen wir uns immer wieder. Sei es, um eine Hochzeit bekannt zu geben oder den unliebsamen Nachbarn anzuzeigen. Die Redaktion bedankt sich! Den neuesten Klatsch vom Hofe geben wir auch gerne in Druck.
Für das Württemberger Wischblatt: Johann, der G-Punkt, und die rasende Rosa.
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