Aufgrund der zahlreichen Leserzuschriften rund um den Rhabarber haben wir uns auf den Weg gemacht und neben Kochrezepten wertvolles Wissen in Erfahrung gebracht. Der Bader berichtet:
Rhabarber (botanisch: Rheum) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Knöterichgewächse (botanisch: Polygonaceae). Es werden essbare und medizinische Rhabarberarten unterschieden.
Von der essbaren Rhabarberpflanze wird der Blattstiel verzehrt (besser bekannt als Rhabarberstange), beim medizinischen Rhabarber wird üblicherweise die Wurzel verwendet. Aus botanischer Sicht ist der Rhabarber ein Gemüse, genauer gesagt ein Stielgemüse. In der Küche wird Rhabarber aber fast ausschließlich mit Zucker statt deftig gewürzt zubereitet und zählt damit aus küchentechnischer Sicht zum Obst.
Der Name Rheum Rhabarbarum stammt von rheu Barbarum und bedeutet soviel wie fremdländische Wurzel. Gelegentlich findet man darum auch den Begriff Wurzel der Barbaren.
Heilanzeigen: Appetitanregendes Mittel, Gegenmittel bei giftigen
Tierbissen, gegen körperliche Ermüdung und Muskelkrämpfe, gegen Blutstockung der Leber und gegen Herzrasen.
Und als Küchentipp: Rotfleischige Sorten haben einen schwächeren Wuchs und einen milderen Geschmack als grünfleischige Pflanzen. Für die süße Zubereitung sind sie unbedingt zu bevorzugen.
