Das Wischblatt feiert sich war die Überschrift in unserer Ausgabe vom 4. Julmond 1462. Ein Rückblick der ersten 100 Tage.Heute ist das Wischblatt ein Jahr alt, aber wir haben wenig Freude am Feiern. Der Krieg in Frankreich zermürbt die Daheimgebliebenen, die jeden Tag auf eine Nachricht ihrer Angehörigen warten. Die Soldaten und vielen Freiwilligen an der Front harren jeden Tag aus, bereit zu kämpfen, zu verteidigen oder auszuführen was der nächste Befehl verlangt.
Zur Lage:
Hat es erst vor ein paar Tagen schwere Bannerkämpfe gegeben, aus denen unzählige Verletzte auf beiden Seiten hervorgingen, wurde jüngst noch eine zivile kaiserliche Lanze von französischen Truppen angefallen. Ein feiger Angriff, da sonntags Waffenstillstand respektiert werden sollte. Kaiser Hadrien I. verurteilte dies aufs Schärfste.
Was die Verluste der letzten Kämpfe angeht liegen der Redaktion keine genauen Zahlen vor.
Unsere 130 bisher erschienenen Artikel hatten weniger traurige Inhalte. Hoffen wir daher in Kürze die Schlagzeile vom "Ende des Krieges" drucken zu können.
Bis dahin senden wir den Kameraden im Einsatz alle guten Wünsche, die Kraft die ihr braucht, den Mut der nötig ist und einen satten Bauch! Möge der HERR euch beschützen und der letzte Befehl alsbald gebrüllt werden!
Euer Marschbefehl nach Hause. Bleibt gesund! Johann und Rosa vom Wischblatt.