Donnerstag, 17. September 2015

Nachtrag zur KAP

Die KAP (Kingdoms Associated Press) berichtete jüngst in ihrer Ausgabe über
Die Bürgervertreter des Wiener Reichstages und gerne greifen wir dieses Thema auf. Wie sieht es in Württemberg mit der Vertretung im Dritten Stand aus?

Grundsätzlich haben alle Bürgermeister Zutritt zum Dritten Stand. Für unsere Provinz sollten sich daher acht Vertreter dort versammeln.
Ist ein Bürgermeister jedoch adlig oder ist er Ratsmitglied (denn während seiner Amtszeit gilt ein Ratsmitglied als adlig) kann er sein Wortrecht auch im Zweiten Stand geltend machen.
Zurzeit sind je vier Bürgermeister im Zweiten und Dritten Stand vertreten. Nach Neuwahlen des Rates kann dies aber wieder anders aussehen.

Neben den Bürgermeistern sind die Gilden im Dritten Stand zu finden. Für die Gilde der Bäcker ist eine Württembergerin aktiv: Luthiandis aus Zollern.

Nicht zuletzt kommen die Bürgervertreter dazu. Wie in der KAP zu lesen, kann "jede Stadt in den Provinzen des Deutschen Königreiches einen Bürgervertreter aus ihrer Gemeinschaft entsenden.
Wie diese Wahl vonstatten geht und für wie lange jemand Bürgervertreter werden kann, steht in einem Provinzgesetz oder in einem Dekret.
Dieser Bürgervertreter erhält dann einen Sitz im Dritten Stand des Wiener Reichstages. Dort vertritt er die Meinung seiner Stadt zu reichsrelevanten Themen. Er kann bei Bedarf öffentliche Umfragen und Abstimmungen in seinem Dorf durchführen, deren Ziel es ist, die allgemeine Meinung seines Dorfes zu erfragen. Er kann an Abstimmungen im Dritten Stand teilnehmen oder hat das Glück als Vertreter des Dritten Standes in den Reichstag einzuziehen.
"

Für Württemberg sind nur aus drei Dörfern Bürgervertreter im Dritten Stand:
  • Bonifax (Zwiefalten)
  • Danavis (Heilbronn)
  • Moribundus (Zollern)

Vielleicht finden sich aufgrund der Berichterstattung zu diesem Thema noch Leute, die sich auf Reichsebene engagieren möchten. Politisches Interesse ist vorausgesetzt. Wir danken der KAP jedenfalls für diesen Artikel!

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Ein weiterer Artikel über Feldbrot trifft allerdings nicht unseren Geschmack! Nicht, weil das Brot nicht gar munden täte, sondern vielmehr weil es unserer Rubrik Rezepte für die Küche Konkurrenz am Kochtopf bietet. Diese Tatsache müssen wir erstmal verdauen.
Möget Ihr dennoch von miesen Maden und Mehlwürmern verschont bleiben!