Montag, 27. Oktober 2014

Ganovenschreck

Nimmt die unendliche Geschichte, die Beziehung der Grafschaft Württemberg zur Pöbelgruppe der Vögel, kurzzeitig politisch auffällig unter dem Namen Neo, nun doch ein Ende?

Ein Rückblick: Etwa zur selben Zeit letzten Jahres wurde Württemberg erstmals von einer Bande heimgesucht, denen es tatsächlich gelang, eine Wahlliste zu erstellen und von einigen auch gewählt zu werden. Was Anfangs noch von so einigen Bürgern,die sich heute beim besten Willen an nichts mehr erinnern, als frischer Wind empfunden wurde, entwickelte sich bald zum Aussatz am Hintern Württembergs. Ein rauher Umgangston bürgerte sich ein und hat sich seitdem bei einigen leider bis heute gehalten.

Kurzum, eigentlich war man froh, daß die ganze Geschichte ein Ende nahm als die Gruppierung zwei Rathäuser erstürmte und sich mit den Talern aus dem Staub machte. Was waren schon ein paar Taler, wenn man wieder seine Ruhe hatte. Was dann folgte, würde jedem Theaterstück zu Ehren gereichen: Verbannungen, Anklagen, Verbannungen, Feindschaftserklärungen, Anklagen, Verbannungen, Reisevorschriften, Anklagen erfolgten in so kurzem Wechsel, daß selbst die Justiz den Überblick zu verlieren schien.

In drei Dörfern hat man ihnen die Stirn geboten, griffen beherzte, oder genervte, Bürger zu Knüppeln und Fackeln oder verrammelten die Rathaustüren und siehe da, es zeigte Wirkung. Was deutlich macht, daß der Plage beizukommen ist.

Daß bei Aussatz bloßes Kratzen am Hintern nicht ausreicht, scheint uns in Kürze unser aktueller Regent Jussi zeigen zu wollen. Denn wieder einmal wurden die Vögel verbannt und zu Feinden Württembergs erklärt. Vögel vogelfrei sozusagen. Nur scheint es diesmal nicht beim einfachen Drohen zu bleiben. Ein Banner steht bereit das Federvieh zu rupfen, denn sind die nicht willig, so braucht man Gewalt. Von dieser Stelle aus wünschen wir den Vogelfängern eine erfolgreiche Jagd, aufdaß in unserer schönen Provinz wieder Frieden und Ordnung herrschen.